Nachhaltiges Wirtschaftswachstum für Baden-Württemberg
Moderne Managementmethoden für ein gesundes Unternehmertum

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, auch wenn das gar nicht zum Lachen ist.
Wie eng geschäftliche Interessen auch mit dem Schutz der Umwelt zusammen hängen, muss das Öl- und Energieunternehmen BP gerade schmerzhaft erfahren.
Nicht nur die Kosten für die Beseitigung aller Schäden im Golf von Mexico wachsen ins Astronomische, auch der Imageverlust für den Konzern ist unabsehbar und vermutlich existenzbedrohend. Und das obwohl sich BP schon seit Jahren nachhaltiges Unternehmertum auf die Fahnen schreibt.
Wachstum – wovon leben wir?
Diese Frage beleuchtete der Grüne Wachstumskongress aus sozial-, wirtschafts- sowie finanz- und umweltpolitischer Perspektive. In Arbeitsgruppen wurden folgende Themen näher beleuchtet:
- Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg: Wie gestaltet man den notwendigen Strukturwandel für ein nachhaltiges Unternehmertum?
- Steuer- und Transfersystem: Wie soll eine neue Steuerpolitik gestaltet werden, die Wachstumsgrenzen respektiert und auch eine ökologische Lenkungswirkung erzeugt?
- Solidarität: Welche Entwicklungen der sozialen Lage zeichnen sich ab und wie geht man mit den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Menschen um?
- Lebensstile: Wie lässt sich eine ökologisch verträgliche Lebensweise gestalten?
Die wichtigsten Erkenntnisse des Kongresses im Überblick
Damit die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten erhalten und weiter ausgebaut werden kann, ist die Anwendung moderner Managementmethoden von großer Bedeutung.
Einig ist man sich auch, dass aus der ökonomischen, ökologischen und sozialen Krise Lehren gezogen und die Chance auf einen Systemwechsel genutzt werden soll. Doch wie nähert man sich diesem komplexen Thema?
In allen Arbeitsgruppen wird klar: Es gibt viele Ansätze für nachhaltiges Wachstum und nur die Summe der Maßnahmen und Aktionen hat Aussicht auf Erfolg. So wird auch deutlich, dass das Brutto-Inlandsprodukt (BIP) als Wirtschaftskennzahl mit Steuerungsfunktion den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann.
Betrug 1955 die Wachstumsrate des BIP 12% so reden wir heute von Steigerungen von 2,5%. Wie trügerisch diese Zahlen sind, zeigt sich bei genauerer Betrachtung: In absoluten Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: 1955 wurden 11 Mrd. EUR und heute 101 Mrd. EUR mehr erwirtschaftet.
Bedenkt man dabei auch noch, dass ein Verkehrsunfall durch die entstehenden Abschlepp-, Reperatur- und möglicherweise Krankendienstleistungen das BIP steigert – und die Hochzeit eines Mannes mit seiner Haushälterin das BIP senkt, so wird deutlich wie verquer Ansätze sind, die auf dieser Messgröße aufbauen.
Neue Ansätze für einen nachhaltigen Erfolg
Wachstum ist kein Selbstzweck. Ökonomisch, ökologische Handlungsweisen haben aber auch nichts mit Verzicht zu tun. Vielmehr geht es darum, sich Effizienzvorteile und neue Technologien zu Nutze zu machen, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.
Energiekosten sind in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50% gestiegen und steigen in den nächsten Jahren weiter an. Die demographische Entwicklung und der damit einher gehende Mangel an Fachkräften wird insbesondere für mittelständische und kleine Unternehmen deutlich spürbar, wenn sie mit den “großen” um Personal werben müssen. Da wird es zur unternehmerischen Notwendigkeit, über moderne Ansätze nachzudenken.
Chancen gerade für Unternehmen aus Baden-Württemberg
Darin liegt aber auch eine große Chance: Jahrelange Erfahrungen sind großer Wissenschatz und damit Wettbewerbsvorteil. Gerade der Ideenreichtum, die Liebe zum Tüfteln und Sich-Nicht-Zufrieden-Geben der Baden-Württemberger führt dazu, dass hierzulande die meisten Patentanmeldungen weltweit eingereicht und weltweit zum Erfolg genutzt werden.
Mut zu neuen Ideen wird uns diesen Wettbewerbsvorsprung auch für die Zukunft sichern, wenn wir uns die neuen Ansätze zu Nutze machen:
- Entwicklung und Einsatz moderner Technologien, wie beispielsweise Nanotechnologien
- Erhöhung der Langlebigkeit unserer Produkte als starkes Verkaufsargument
- Moderne Logistik-Konzepte, die sich die Modularität von Produkten und Anlagen zu Nutze machen und dadurch Produktions-, Lager- und Transportkosten einsparen
- Intelligente Energiekonzepte, die bedarfsorientiert Energie nutzen
- Umsetzung von innovativen Konzepten zur Energieerzeugung wie beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplungs- oder Photovoltaik-Anlagen
- Unternehmerisch geförderte und auf das Alter abgestimmte Gesundheitsprogramme zur Erhaltung der Arbeitskraft aller Mitarbeiter
- Arbeitsorganisation nach Stärken und Potenzialen der Mitarbeiter mit Personalförderungsprogrammen
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Welche Möglichkeiten bieten sich für Sie?
Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam, Ihre Möglichkeiten und Optionen zu prüfen. Gern analysieren wir Ihr Unternehmen und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen eine Strategie. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir vereinbaren ein erstes unverbindliches Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!
